Individuelles Pesto zusammenmischen - Pestolero im Test
Basilikum, Pinienkerne, Olivenöl - Wem mehr zu Pesto einfällt, ist bei Pestolero gut aufgehoben!
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Der Trend für personalisierte Produkte hält im Internet weiter an und erreicht inzwischen auch die Küchen der Nation. Nach Müesli und Schokolade besteht für Online-Gourmets nun die Möglichkeit, Pesto nach individuellen Wünschen zusammenzumischen und im Internet zu bestellen. Bei Pestolero lassen sich Pestos aus über 40 Ingredienzen frisch zusammenstellen. Dazu gehören diverse Sorten frischer Kräuter, verschiedene Nüsse und Olivenöle aber auch Extras wie Ingwer, Rosinen und diverse Chilischoten. Review'd hat Pestolero getestet und berichtet allen Pasta & Pesto-Liebhabern, ob der Pestolero-Schuss nicht nach hinten losgeht. |
| Wie funktioniert's? - Sehr gut (1,5) |
Die Zusammenstellung des eigenen Pestos beginnt bei Pestolero mit der Auswahl der Basismischung. Dabei entscheidet man sich zwischen Pesto Verde (bestehend aus Basilikum, Pinienkernen, Olivenöl, Meersalz und schwarzem Pfeffer) oder Pesto Rosso (getrocknete Tomaten statt Basilikum, sonst wie Pesto Verde)Wer sein Pesto komplett selbst zusammenmixen möchte, wählt als Basis Pesto Mio. Nach der Wahl der Basismischung verfeinert man das Pesto mit Kräutern, Nüssen, Ölen und Sonstigem. Unter den Kräutern finden sich neben den Pestoklassikern Rucola und Salbei etwa Minze oder Koriander. Das Nusssortiment lässt nichts zu wünschen übrig und überrascht etwa mit Red Wasabi Erdnüssen. Das Pesto kann man dann schließlich mit Ingwer, Curry oder einer Orange Habanero Chilischote abrunden. Hat man die Pestomischung fertig gestellt, so kann man der Eigenkreation einen Namen geben. Und dann geht's mit dem Wunschpesto auch schon in den Warenkorb. |
| Benutzerfreundlichkeit? - befriedigend (3,5) |
Beim ersten Besuch der Pestolero-Homepage fällt sofort die liebevolle Gestaltung der Website im Western Style auf. Das Layout ist mit viel Liebe zum Detail gut gelungen. Mit einem Klick auf "Jetzt mixen" geht's direkt mit dem Pesto mischen los. Wir wählen als Basis Pesto Verde. Die Basismischung erscheint sofort mit Preis- und Mengenangabe (130 g) unter "Ihre Zutaten". Wir fügen 10 g Minze zu. An der Gesamtmenge von 130 g ändert sich nichts, jede weitere Zutat verringert die Menge der Basismischung. Aus dem Nusssortiment wählen wir noch Pistazien aus. Was uns beim Pestomischen positiv auffällt: Jede der Ingredienzen ist gut beschrieben und mit einer Mengenempfehlung versehen. Wir gehen zur Kasse und wagen uns noch an eine komplette Pesto-Eigenkreation. Und hier sind wir zum ersten mal irritiert. Wir wählen Pesto Mio als Basis, die mit 3,90 € unter "Ihre Zutaten" zu Buche schlägt aber scheinbar kein Gewicht hat. Und tatsächlich müssen wir insgesamt 130 Gramm an selbstgewählten Zutaten zusammenstellen bevor der Button "zur Kasse" erscheint. Das ist gar nicht so einfach, wenn man sich ertsens an die empfohlenen Maximalmengen pro Zutat halten möchte, und zweitens, weil man maximal sechs Zutaten ins Pesto mixen darf. Und wieso müssen wir 3,90 € für eine Basis zahlen, die scheinbar keinen echten Inhalt hat? Bei der kompletten Eigenkreation hapert es also nicht nur mit der Benutzerfreundlichkeit, auch mit dem Konzeptverständnis sind wir ein wenig ratlos. Wir schaffen es immerhin, ein Pesto aus Rucola, Cashewnüssen, schwarzen Oliven, Ingwer und Olivenöl mit Orange zusammenzubrauen, müssen dafür aber bei Rucola und den Nüssen die empfohlenen Maximalmengen von 30 g überschreiten, sonst kommen wir gar nicht auf die Mindestbestellmenge von 130 g Pesto. Ein wenig ärgerlich ist das schon, hoffentlich schmeckt es wenigstens! |
| Service & Versand? - Gut (2,5) |
Ist das Pesto zusammen gemischt geht es im Bestellprozess weiter. Der Bestellprozess ist intuitiv gestaltet, es bleiben keine Fragen offen. Wer möchte, kann bereits bei der ersten Bestellung ein Pestolero-Benutzerkonto anlegen, das erleichtert dann künftige Bestellungen. Beim Bezahlen hat der Nutzer die Wahl zwischen Paypal und Überweisung. Das ist eine ziemlich knappe Auswahl. Es fehlen Vorkasse, Kreditkarte und Sofortüberweisung, im deutschen Online-Shopping inzwischen verbreitete Zahlungsmittel. Der Pesto-Versand erfolgt mit DPD und kostet 3,90 €. Er soll zwischen zwei und vier Werktagen dauern. Unsere Testbestellung kam zwei Tage nach dem Versand an. Bis zum Versand können drei bis zehn Tage für die Pesto-Herstellung verstreichen. Über die einzelnen Schritte der Bestellung wird der Nutzer per E-Mail informiert. |
| Preis-Leistungs-Verhältnis? - Gut (2,5) |
Das Pesto kommt in einem schön bedruckten Glas an. Nach dem Öffnen verströmt es einen intensiven Duft, der frische Zutaten verspricht. Und auch der Geschmackstest bestätigt diesen positiven ersten Eindruck. Das Pesto überzeugt im ersten Löffeltest genauso wie auf der Pasta. Es schmeckt lecker und intensiv. Die einzelnen Zutaten schmeckt man heraus, ohne dass sie das Pesto zu sehr dominieren. Man sollte sich also nach Möglichkeit an die Mengenempfehlungen des Pestolero halten. Das individuelle Pesto ist natürlich teurer als das Pesto-Glas aus dem Supermarkt. Richtig teuer wird es vor allem, wenn man sein Pesto komplett individuell zusammenstellt. Unsere Kreation kostete 8,04 €, durchaus ein happiger Preis. Günstiger wird es mit Pesto-Kreationen aus dem Pestostore, insbesondere mit den Probemischungen. Hier kann man schon zwei Pesto-Gläser zum Gesamtpreis von 5 € ergattern. Insgesamt ist das individuelle Pesto sicherlich nichts für das regelmäßige Kochen, aber ein schönes Geschenk für die Gourmet-Freunde und für die besonderen Augenblicke in der eigenen Küche. |
| Fazit? - Gut (2,5) |
Individuelles Pesto beim Pestolero zu bestellen ist sicherlich kein Schuss ins eigene Gourmet-Bein. Die verwendeten Zutaten sind frisch, das Pesto schmeckt lecker. Nicht ganz glücklich sind wir mit der Benutzerfreundlichkeit bei der Zusammenstellung einer komplett eigenen Pesto-Kreation. Auch ihr Preis ist etwas zu hoch. Dennoch macht der Besuch der Webseite und das Stöbern nach Pesto-Kreationen Spaß. Das eigene Pesto bei zu mixen ist eine schöne Erfahrung, die sich aber wohl nicht im Küchenalltag heimisch machen wird. Für einzelne Gelegenheiten, insbesondere als Geschenk, ist Pestolero aber eine gute Idee. |
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